St. Dionysius-Gemeinde Steimbke
 

"Keiner von uns lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber.
Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn.
Darum: Wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.
Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass er über Tote und Lebende Herr sei." Röm 14,7-9


Als Gemeinde teilen wir unser Leben - und das heißt: wir gehen miteinander auch durch Zeiten, in denen nicht alles bunt und schön ist, sondern in denen uns das Leben schwer fällt - durch Zeiten, in denen wir traurig sind, Zweifel an der Liebe Gottes haben, Zeiten, in denen der Tod in unser Leben tritt, in denen wir von einem Menschen Abschied nehmen müssen.

Wenn ein Mensch stirbt...

Vieles stürmt auf die Angehörigen ein, wenn sie plötzlich mit dem Tod eines Familienmitgliedes oder Freundes konfrontiert sind. Mitten im Gefühlschaos gibt es soviel zu bedenken und zu organisieren.
Da ist es oft nicht einfach, sich selbst darüber klar zu werden, wie es mir gerade geht. Die eine Form der Trauer gibt es nicht - jeder erlebt den Verlust eines nahen Menschen ganz anders und braucht ganz unterschiedliche Dinge, um mit dieser Situation umzugehen. Nehmen Sie sich die Freiheit, auf Ihre Art zu trauern!
Wenn Sie einfach einen Menschen zum Zuhören brauchen, wenden Sie sich gerne an Ihre Pastoren. Auch für den Fall, dass Sie selbst oder der/die Verstorbene kein Kirchenmitglied sind: Sprechen Sie uns an. Wir nehmen uns Zeit, um mit Ihnen über Ihren Verlust zu reden - in dem Rahmen, in dem Sie das wollen und der für Sie in der jetzigen Situation gut tut. Und dieses Angebot gilt nicht nur in den ersten Tagen und Wochen: Oft scheint sich für alle anderen das Leben schon längst wieder in den normalen Bahnen zu bewegen, während die Angehörigen noch hilflos vor dem Leben ohne den Verstorbenen / die Verstorbene stehen. Trauer braucht ihre Zeit. Wir sind da. Rufen Sie uns an!

Die Trauerfeier - gemeinsam Abschied nehmen

Es gibt viele unterschiedliche Bestattungsformen und Möglichkeiten, von einem verstorbenen Menschen Abschied zu nehmen. Mit den Pastoren können Sie einen Termin für ein Trauergespräch verabreden, in dem Sie die Möglichkeit haben, darüber zu reden, wie es Ihnen in dieser schwierigen Situation geht, von Ihren Erinnerungen erzählen können und wir gemeinsam überlegen können, wie wir den Abschied so gestalten können, dass Sie mit Ihrem Glauben sich gut aufgehoben wissen.
Mit biblischen Texten, die uns Gottes Trost und unsere Hoffnung zusprechen, die sich kein Mensch selbst sagen kann, mit Gebeten und Musik können wir eine Form finden, in der Sie auf Ihre Weise Abschied nehmen können.
Vielleicht haben Sie einen besonderen Musikwunsch für den Gottesdienst, oder einen bestimmten Bibeltext? Vielleicht wollen Sie mit Bildern aus dem Leben des/der Verstorbenen nochmal zurückblicken? - Egal, ob Sie mit dem ganzen Dorf oder nur im engsten Familienkreis Abschied nehmen wollen - ob am Sarg oder an der Urne, welche Bestattungsform auch immer Sie wählen: wir begleiten Sie gerne auf Ihrem Weg.

Der Toten gedenken...

Im Sonntagsgottesdienst nach der Trauerfeier gedenken wir als Gemeinde der Verstorbenen. Zu diesem Gottesdienst sind Sie als Angehörige herzlich eingeladen.
Im Rahmen der Abkündigungen im Gottesdienst werden die Toten genannt, das Biblewort verlesen, unter dem die Trauerfeier stand und eine Fürbitte für sie und ihre Angehörigen gesprochen.
Am Ewigkeitssonntag (im Volksmund auch Totensonntag genannt) schauen wir dann als Gemeinde zurück und denken an alle Gemeindemitglieder, die im Laufe des vergangenen Jahres verstorben sind. Zu diesem Gottesdienst werden Sie als Angehörige schriftlich eingeladen.
Es tut gut, nachdem etwas Zeit vergangen ist, mit anderen Menschen, die ebenfalls einen Angehörigen vermissen, gemeinsam an die Verstorbenen zu denken und mit unserem Leben im Gebet vor Gott zu treten.


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