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Zwei Doktoren auf dem Weg zu neuen Aufgaben - Kirchengemeinde Steimbke verabschiedet Pastorenehepaar Brouwer

„Für alles gesorgt“ war bei der Verabschiedung des Steimbker Pastorenehepaars Dr. Rebekka und Dr. Christian Brouwer am Sonntag Nachmittag im Rahmen eines Freiluftgottesdienstes vor dem Haus der Begegnung in Steimbke. In diesen Worten fasste es zumindest der stellvertretende Superintendent Bernd Niss in seiner humorvollen Abschiedsrede zusammen: „Für Sonnenschein haben Sie gesorgt, für Wind und für Regen; ich warte jetzt noch auf den Schnee.“ Das launige Wetter mit kurzzeitig feinem Sprühregen tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch, denn der Kirchenvorstand hatte in der Tat gut und coronagerecht vorgearbeitet und etwa für die 150 angemeldeten Besucher Stühle in hinreichendem Abstand auf der Park- und Grünfläche des Gemeindehauses positioniert und Getränke bereitgestellt. Und es durfte – da draußen stattfindend – gesungen werden, was mancher Sangesfreudige in den letzten Monaten sicher vermisst haben dürfte.
Kirchenvorstandsvorsitzende Elke Häsemeyer dankte den Pastoren, die sich die Steimbker Pfarrstelle geteilt hatten, für sechs gute gemeinsame Jahre, in denen sie zusammen mit dem Kirchenvorstand einiges erreicht haben. Sichtbarster Erfolg sei das neu entstandene Gemeindehaus, das noch in Jahrzehnten an das Pastorenehepaar Brouwer erinnern werde. Aber auch die Kindergottesdienst- und Jugendarbeit mit dem Bauwagen als Jugendtreff bleibe. „Doch nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist“, zitierte Elke Häsemeyer einen französischen Schriftsteller. Diese Zeit sei für Familie Brouwer jetzt da, trotz der sehr guten Arbeitsbedingungen in Steimbke ziehe es sie zu neuen Herausforderungen: Christian Brouwer ist schon seit Herbst letzten Jahres als Studienleiter in der Akademie in Loccum tätig, und Rebekka Brouwer geht als Pastorin nach Hannover-Limmer. Auch Bernd Niss ließ die letzten Jahre Revue passieren und erinnerte sich in seiner Verabschiedungsansprache noch gut an die Amtseinführung vor sechs Jahren. Ein Gespräch im Nachgang war ihm noch gegenwärtig. „Die bleiben länger hier, mit Kind zieht man nicht so oft um“, hätte eine Frau gesagt. Worauf eine andere entgegnet habe: „Was wollen die denn mit ihren Doktortiteln auf dem Land, die gehen in die Stadt.“ Beide hätten irgendwie Recht behalten bei nunmehr sechs Jahren Verweildauer.
Auch die Bürgermeister der beiden zur Kirchengemeinde gehörenden politischen Gemeinden Steimbke und Stöckse, Friedrich Leseberg und Dieter Vehrenkamp, bedankten sich bei den scheidenden Pastoren für ihre Arbeit und blickten auf das stets konstruktive und sachliche Verhältnis zurück, nicht ohne mit einem Schmunzeln darauf hinzuweisen, dass die längeren Haare des Pastors zu Anfang durchaus Gesprächsthema bei den Leuten gewesen seien, bis die Haarpracht einem kürzeren Schnitt zum Opfer fiel.
Nach vielen, durchweg lobenden Worten und einer entsprechenden Anzahl großer und kleiner Geschenke verabschiedete die Gemeinde „ihre“ Pastoren gesanglich mit einem Kanon und in der Hoffnung, sie gerne in Steimbke einmal wieder begrüßen zu können.

16.07.2020 Danke für die gute Zeit!

Viele werden es schon wissen: ab dem 16.07.2020 ist für die Kirchengemeinde Steimbke das Pastorenehepaar Claus Venz und Dorothee Renner-Venz zuständig, da ich zum 01. September meine neue Stelle in Hannover Limmer antreten werde.
Ich sage Danke für die gute Zeit - gerade auch in diesen unruhigen Wochen, in denen wir als Gemeinden in Rodewald und Steimbke gemeinsam neue (digitale und analoge) Wege gegangen sind, um trotz Kontaktsperre und ruhender Gottesdienste den Kontakt zu halten und unsere Verbundenheit im Glauben auch im Alltag zu leben. Danke für viele gute Begegnungen in Gottesdiensten und Gesprächen, Gruppen und Kreisen. Danke für gemeinsames Singen, Beten, Streiten, Neues-Erkunden, für Gemeinde-Sein!

Ich würde mich freuen, wenn wir uns am 23. August um 14 Uhr bei der Verabschiedung sehen könnten - aber auch hier gilt: wichtig ist, dass jede*r nach dem eigenen Sicherheitsbedürfnis entscheidet.

Ich wünsche Euch für die Zukunft, dass Ihr Gottes Segen erleben könnt.
Bleibt behütet!
Eure Rebekka Brouwer
Quelle: RBrower

10.05.2020 Gemeinsam Gottesdienst feiern: Was für eine Freude!

In der derzeitigen Situation ist es schwierig, Gottesdienst zusammen zu feiern. So viel muss bedacht werden, so viel gilt es zu organisieren.
Und trotzdem: es ist vieles möglich! Das durften wir heute, am 10. Mai, bei dem ersten Rodewalder Autokinogottesdienst erleben. Gemeinsam wieder am selben Ort zu beten, zu singen, Gottes Wort zu hören - und das noch bei wunderbarem Sonnenschein -  das war einfach ein Geschenk! Wie schön, dass sich so viele auf dieses Experiment eingelassen haben und vielen Dank an Tim Höper und all die vielen Helfer*innen, die diesen Gottesdienst ermöglicht haben. 
Und wer nicht dabei war, aber gerne einen Eindruck haben möchte:
Quelle: RBrower